Rammenau

Spiegelsaal im Barockschloss

Spiegelsaal im Barockschloss
Spiegelsaal im Barockschloss (Foto: Archiv Barockschloss Rammenau)

Wo sich Westlausitz und Oberlausitz begegnen, liegt in reizvoller Landschaft das Barockschloss Rammenau. Zwischen 1720 und 1737 vom königlich polnischen Kammerherren Ernst Ferdinand von Knoch erbaut, zählt es zu den schönsten Landbarockanlagen Sachsens. Klassizistisch-illusionistische Architekturmalerei, prunkvolle Säle und edle Gemächer versetzen die Besucher in die Zeit des 18. Jahrhunderts. Das Barockschloss ist Begegnungsstätte von Kunst und Kultur. Bekannt wurde Rammenau zudem durch den Aufklärer und Philosophen Johann Gottlieb Fichte, der hier im Jahr 1814, vor 200 Jahren, geboren wurde und dem im Schloss eine Gedenkstätte gewidmet ist.

Der hohe, helle Spiegelsaal der Beletage im Obergeschoss bildet das Herz des Barockschlosses. Der 100 Quadratmeter messende Raum ist der größte und zugleich festlichste. Konzerte, Bälle, Konferenzen und standesamtliche Trauungen finden hier regelmäßig statt. Der Saal verfügt über eine ausgezeichnete Akustik.

Um 1900 wurde der Spiegelsaal im Stile des Neobarock umgestaltet und erhielt seine jetzige Ausgestaltung. Seinen Namen verdankt er den großen goldgefassten Spiegelfeldern, die für eine ausgewogene Wandgliederung sorgen.

 

Konzert: 28. Mai 2017