Stahlquartett

Stahlquartett
Stahlquartett (Foto: Eric Schimschar)

Das Stahlquartett entstand 2001 und vereint klassische Musiker und Jazzmusiker, die auf von Heinke gebauten Stahlcelli spielen. Es tritt vorwiegend im kammermusikalischen Rahmen und akustisch auf, doch können die Instrumente auch elektrisch verstärkt und ihr Klang bearbeitet werden. Eigene Stücke sind ebenso Teil des Repertoires wie Interpretationen klassischer und zeitgenössischer Kompositionen. Geprägt vom besonderen Charakter des Stahlklangs, sind die Stücke in einem neuen Kontext erlebbar, mit neuen Möglichkeiten der Gestaltung und Rezeption.

Jan Heinke wurde 1968 in Dresden geboren. Neben der Beschäftigung mit Obertongesang und außereuropäischen Instrumenten studierte er in seiner Heimatstadt Jazzsaxophon. Eine musikalische Begegnung mit Bob Rutman gab Anstoß zu Entwicklungen, denen 1999 die Gründung des Ensembles „Steelharmonie“ folgte. Heinke lebt als freischaffender Musiker in Dresden, baut Klangobjekte, komponiert, gastiert als Musiker im Festivalensemble des TFF Rudolstadt und bei der Elbland Philharmonie. 2003 gründete er die Konzertreihe „Lausch-Rausch“, 2008 erhielt er den Förderpreis der Stadt Dresden.

Die weiteren Mitglieder Alexander Fülle (1972 in Dresden geboren), Peter Andreas (Jahrgang 1970) und Michael Antoni (geboren 1972 in Dresden) leben ebenfalls als freischaffende Musiker und Pädagogen in Dresden bzw. Berlin, nachdem sie Studien in Klavier, Komposition und Gesang an der Dresdner Musikhochschule abschlossen.

Alexander Fülle musiziert, arrangiert und komponiert, Peter Andreas komponiert für Film, Theater und Konzert und ist Mitinitiator der Dresdner Konzertreihe „Palmhaus“. Michael Antoni, seit 2004 im Stahlquartett und damit dessen jüngstes Mitglied, beteiligt sich an verschiedenen musikalischen Projekten in Deutschland, Südfrankreich und Italien.

 

Termin 2019: 6. Oktober