Viola d'amore Trio: 8. September 2013, 17:00 Uhr, Bergkirche Tharandt

Programm

Johann Georg Albrechtsberger (1736-1809)
Partita Nr. 2 per Violine, Viola d’amore e Basso

Giuseppe Tartini (1692-1770)
Sonate VI e-Moll für Violine und Bass

Louis-Toussaint Milandre (18. Jahrhundert)
„Pieces pour la Viole d’Amour avec la Basso“ aus „Mèthode facile pour la Viole d’Amour“, Paris 1777

Joseph Haydn (1732-1809)
Trio Nr. 91 per Viola d’amore, Violine e Basso

Heinrich Ludwig Vetter (gest. 1819)
Trio Nr. 10 D-Dur für Violine, Viola d’amore und Bass

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Fantasie Nr. 2 G-Dur für Violine solo

Joseph Haydn
Divertimento für Viola d’amore, Violine und Bass

Ausführende

Sächsisches Viola d’amore Trio:
Hermann Schicketanz (Viola d’amore)
Horst Baumann (Violine)
Bernd Haubold (Kontrabass)

Im siebten Streicherhimmel

Sie ist die zarteste Versuchung, seit es Streichinstrumente gibt: die Viola d’amore. Ihren lieblichen Klangcharakter verdankt dieses Instrument seinen sieben Resonanzsaiten aus Stahl. Sie klingen unter den sieben Spielsaiten verborgen beim Anspielen ätherisch nach. Doch nicht nur die Resonanzsaiten zeichnen die Viola d’amore aus, sondern auch ihre reiche Klangvielfalt und die ungewöhnliche Form. Sie ist größer als eine Violine und besitzt – entsprechend ihrer zahlreichen Saiten – sehr viele Wirbel und einen erheblich längeren Wirbelkasten als die Viola. Das verleiht ihr außerdem noch eine eindrucksvolle Optik.

Johann Georg Albrechtsberger gehörte in seiner Zeit zu einem der am meisten geschätzten und verehrten Musiker in ganz Europa. Er genoss einen ausgezeichneten Ruf als Musiktheoretiker und exzellenter Pädagoge, dessen berühmtester Schüler kein Geringerer als Ludwig van Beethoven war! Auch andere große Namen der Musikgeschichte lassen sich mit Albrechtsberger in Verbindung bringen, so eine über fünfzigjährige, tiefe Freundschaft mit Joseph Haydn, die bereits in ihrer späten Jugend entstand. Wolfgang Amadeus Mozarts Sohn Franz Xaver nahm Unterricht beim international hoch geachteten Albrechtsberger… (Auszug aus der Werkeinführung von Claudia Lubkoll. Den vollständigen Text finden Sie im Festivalkatalog.)