Musik-Kabarett: 12. Oktober 2013, 17:00 Uhr und 20:30 Uhr, Freital-Pesterwitz, Weingut Folde

Programm

„Mozartkugeln mit Rossinis“

Musik – Kabarett – Entertainment

Ein Concerto Wirrtuoso mit den FunTastischen Beiden

Ausführende

FunTastix:
Florian Fries (Klavier)
Wolfgang Zinke (verschiedene Instrumente und Sprecher)

Musik und Humor

Kennen Sie den? Ein Musiker hat sich verlaufen und fragt einen Passanten: „Wie komme ich am besten in die Philharmonie?“ – „Üben, üben, üben!“

Lieber Leser, kennen Sie Musiker-Witze? Ich habe in meiner Zeit als Regieassistentin im Musiktheater so viele von ihnen gehört und hätte sie manchmal auch gerne erzählt. Aber mir wurde es verboten. Ja, Sie lesen richtig! Es gibt Menschen, die Pointen nicht ganz so treffsicher erzählen können. Oder sie beim Erzählen der Witze vergessen. Ich glaube, dass die wenigsten Menschen Witze gut erzählen können. Wenn Sie an einem verregneten, trüben Tag ein wenig Freude suchen, recherchieren Sie im Internet einmal die Begriffe „Witze erzählen“ und Sie werden zahlreiche Blogs finden, in denen sich der verzweifelte, in Sachen Witze untalentierte Teil der Bevölkerung Rat sucht. Denn ein witzreicher Mensch ist meistens ein geistreicher Mensch… Das ist eine Wahrheit, der ich mit Schrecken ins Auge sehe. Aber ich versuche es humorvoll zu nehmen und freue mich über jeden Witz und jede gute Pointe und lache lauthals über Komik und Satire. Es macht das Leben um so vieles spannender.

Ein kleiner Ausschnitt aus dem Programm soll Einblicke der FunTastix-Vorstellungen liefern: Wer kennt nicht das von Lale Andersen gesungene Soldatenlied „Lili Marleen“? Es gibt wenige Schlager, die sich einer solchen Geschichte erfreuen können. Der Text ist bewegend, weil zu einer Zeit geschrieben, als der Krieg Menschen und Hoffnung entzweite. Das ist gewiss nicht komisch, aber FunTastix benutzt „Lili Marleen“ als Material unter dem wirkungsästhetischen Aspekt der Identifikation. Die altbekannte Melodie wird mit Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Chopin, Brahms und anderen verwoben. Wichtig soll für den Zuschauer respektive Zuhörer nicht allein die Benennung der einzelnen Werke, sondern das Wiedererkennen und Verstehen stilistischer Eigenschaften von Epochen und Komponisten sein. Und das ist dann unterhaltende Musikgeschichte vom Feinsten, die nur wirkt, weil beide Künstler hervorragende Musiker und Kenner ihres Faches sind… (Auszug aus der Werkeinführung von Sandra Sichler. Den vollständigen Text finden Sie im Festivalkatalog.)