Liederabend: 27. April 2013, 14:30 Uhr und 17:00 Uhr, Schloss Graupa

Programm

Edvard Grieg (1843-1907)
„Hochzeit auf Troldhaugen“ aus den „Lyrische Stücken“ Heft VIII op. 65

Richard Wagner (1813-1883)
aus den „Wesendonck-Liedern“

Franz Liszt (1811-1886)
„O lieb, so lang Du lieben kannst“, Text: Ferdinand Freiligrath

Gaetano Donizetti (1797-1848)
„Quel guardo il cavaliere“ aus der Oper „Don Pasquale“

Franz Liszt
Klaviertranskription über den „Einzug der Festgäste auf der Wartburg“ aus Richard Wagners Oper „Tannhäuser“
Klaviertranskription über das Lied „Aufenthalt“ von Franz Schubert
Klaviertranskription von „Isoldes Liebestod“ aus Richard Wagners Oper „Tristan und Isolde“

Ludwig van Beethoven (1770-1827)
aus der Klaviersonate Nr. 17 d-Moll op. 31/2 („Sturmsonate“)

Angelina-Maria Werner moderiert zwischen den einzelnen Werken.

Ausführende

Anita Götz (Sopran)

Angelina-Maria Werner (Klavier)

Philosophisch-medizinische Erläuterungen rund um „Tristan und Isolde“

An diesem Abend wagt Angelina-Maria Werner einen Blick hinter die Kulissen des „Tristan“ – frei nach dem Motto: „Jede Sage hat wahre Hintergründe, die sich erklären lassen“. Diese findet die Künstlerin bei Tristan und Isolde – bei scheinbar längst abgehandelten Themen wie Liebestrank und Liebestod.

„Warum heilte Tristans Wunde nicht?“, fragt Angelina-Maria Werner, die nicht nur Pianistin, sondern auch Ärztin ist. Oder: „Kann man an gebrochenem Herzen sterben?“ Dass neben der Beziehung zu Mathilde Wesendonck der körperlich-seelische Zustand Richard Wagners sein Schaffen beeinflusste, werde spätestens dann klar, wenn man bedenkt, dass er sich nach der Trennung von Mathilde Wesendonck und der „Flucht“ nach Venedig ähnlich fühlte wie Tristan zu Beginn des 3. Aktes, so Angelina-Maria Werner: „Gleich dem verwundeten Tristan litt er an einem belastenden Hautleiden und verglich die Klagelieder der Gondolieri mit der traurigen Hirtenweise in Kareol. Eines von vielen Beispielen für Psychosomatik im ‚Tristan’!“

Musik soll bei diesem Konzert nicht zu kurz kommen. Es beginnt mit dem bekannten Klavierstück „Hochzeit auf Troldhaugen“…. (Auszug aus der Werkeinführung von Claudia Lubkoll. Den vollständigen Text finden Sie im Festivalkatalog.)