Blechbläserreise: 7. Juli 2013, 17:00 Uhr, Ev. Kirche Hohnstein

Vorprogramm

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Concerto E-Dur „La primavera“ („Der Frühling“) RV 269

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
aus der Klaviersonate A-Dur KV 331

Traditional
„Old Joe Clark“ aus einer amerikanische Folk Suite

Andrea Holzer-Rhomberg (geb. 20. Jh.)
„Auf dem Markt in Marokko“

 

Programm

Henry Purcell (1659-1695)
„Trumpet Tune and Air“

Giles Farnaby (um 1563-1642)
„Fancies, Toyes and Dreames“

Franz Schubert (1797-1828)
Acht Deutsche Tänze

Jan Koetsier (1911-2006)
Grassauer Zwiefacher für vier Posaunen

Volkslied
„Muss i denn…“

Chris Hazell (geb. 1948)
„Kraken“ für Blechbläser und Schlagzeug

Dumitru Ionel (1915-1997)
Rumänischer Tanz Nr. 2

Antônio Carlos Jobim (1927-1994)
„One Note Samba“

Traditional
„Mexian Hat Dance“

George Gershwin (1898-1937)
„Summertime“ aus der Oper „Porgy and Bess“

Dennis Armitage (1928-2005)
„Bless My Bones“

George Gershwin, Duke Ellington (1899-1974), Irving Mills (1894-1985)
„I Got Rhythm“, „I Don’t Mean A Thing“, „I Got Rhythm“

Ausführende

RSBrass Blechbläserensemble

Im Vorprogramm musiziert das Nachwuchsorchester der Musikschule Sächsische Schweiz

Leitung: Katerina Czeslik-Tajovskà

Musik zwischen Raum und Zeit

Musik besitzt eine Eigenschaft, die uns die Menschheit in ihrer ganzen Größe begreifen lässt. Denn sie ist Weltenbummlerin und Zeitreisende zugleich, mit einem unglaublichen Gedächtnis für Emotionen. Egal, an welchem Ort, in welchem Jahrzehnt oder in welcher emotionalen Lage wir uns von ihr aufspüren lassen, meist reichen nur wenige Töne, um uns die Tür zu einer längst vergangenen Epoche zu öffnen, zu einem Land, das tausende Kilometer von uns entfernt liegt und zu Gefühlen, die tief in unserem Dasein schlummern.

„Die meisten unserer Konzerte, finden in sehr alten Gebäuden statt, in Ruinen von Burgen oder Kirchen“, sagt Jörg Lehmann, der künstlerische Leiter vom RSBrass Blechbläserensemble. „Deshalb laden wir unser Publikum meist im ersten Teil dazu ein, sich von uns in einen Zustand der Erbauung versetzen zu lassen oder auch in die Zeit, in der die Musik, die wir spielen, entstanden ist.“ Mit dem majestätischen „Trumpet Tune and Air“ des englischen Komponisten Henry Purcell geht es zunächst zurück ins England des 17. Jahrhunderts… (Auszug aus der Werkeinführung von Katharina Höhne. Den vollständigen Text finden Sie im Festivalkatalog.)